Träume
Träume, die Flügel haben …
ein gemeinschaftliches Schreiben der drei goldenen Federn
Wasserfrau Éala beginnt zu erzählen:
„In der gold-rubinfarbenen Welle, die durch das Universum gleitet und länger schon unser Sonnensystem und die Erde erreichte, durften die Träume der Menschen Flügel bekommen, um endlich loszufliegen. Über ein weites Meer hin zu einem Land, das sich wie für einen Seefahrer am Horizont aus morgendlichem Nebel schält; erst in Umrissen, die nur erahnt werden, schließlich in Formen, die immer mehr Gestalt annehmen.“
Sina, die Tagträumerin,
funkt schnell dazwischen, denn es brennt ihr auf der Seele:
„Und wenn DU, genau DU liebe Menschenseele, die das gerade liest oder hört, jetzt denkst, das töne doch allzu schön, da gehörest du sicherlich nicht dazu, weil du befürchtest, du seist nicht so ein Mensch, dessen Träume fliegen können … dann lass dir sagen, dass auch DU träumst und wünschst! Feuer-Monde beschreiben halt in Superlativen – wie eben unsere liebe Éala. Das Wunder ist jedoch auch in jeder kleinsten Regung zu erkennen und genau dort dürfen wir es würdigen: in einem nebensächlichen “Dankeschön“, in einem ehrlichen „Nein“ – da ist es Zuhause, das Wunder – und ebenso die Entscheidung zur Seefahrt! Éala! Sprich weiter!
Éala nimmt den Faden wieder auf:
„Noch ist es ein unbekanntes Land, nach dem sich viele Menschen gesehnt haben. Doch sie haben es erreicht! Ihre Träume, ihre Wünsche, ihre Vorstellungen von einem völlig anderen Leben als jenem, das sie bisher gelebt haben, beleben dieses Land rasch mit all dem, was sie künftig leben wollen.“
Sina stimmt begeistert zu:
„Ja! Auch DU hast es erreicht! Auch DU gestaltest die neue Welt mit! Wir sind alle nur ein kleiner Funke – doch gemeinsam sind wir ein riesiges Feuer, eine Feuer-Mond-Wucht – und diese ist entscheidend für das Wachstum der neuen Welt!
Und was sagst du, liebe Dicht-Kunst-Feuer-Mondin Fricka dazu?“
Fricka:
„Liebe Schwestern, ich komme gleich angeflogen von Euren schönen Bildern aus Worten gemalt.
Ich bin Fricka, die Möwe, und habe Euch ein Häppchen mitgebracht, die Begegnung mit einem Wassergeist im Frühling.
So wie durch Wesen anderer Dichte über die Natur gewacht wird, so wird auch über Dich, lieber Mensch, gewacht und auch Du hast Deine Liebesbeauftragten, Deine Geburtshelfer in die Neue Zeit um Dich. Wende Dich ihnen zu … und später gar, in einer gaaaaanz laaaaaangen Weile, wirst Du einer von ihnen werden, um andere Menschen beim Erwachen zu begleiten. Wie der Frühling am See die Wassergeistin kitzelt und wachküsst.“
Obhut
Es ruft mich der See
Nymphe im Negligé
Verschlafen kämmt sie ihr laaanges Haar
Der Winter hängt noch drin
Die Amseln singen es
Frühling ist nah
Sie schaut auf den Grund des Sees
Ihr müdes und blasses Gesicht
Reckt sich und gähnt
Zieht ihr weißes Gewand an
Dreht sich
Weht
Tanzt und wippt
Springt und singt
Ruft über den glitzernden See
Taucht ein in das Bild der Sonne im Wasser
Erstarkt im Gold
Benetzt das Ufer mit Licht
Schützt die Nester der Vögel
(Mit einer rosa Blase ums Nest)
Gleitet über das Wasser von Bucht zu Bucht
Dreht sich links, dreht sich rechts
Malt Achten in den Wind
Nimmt auf nun ihr Tagwerk
Ihren Dienst
Ist doch klar
Der See in ihrer Obhut
… sie heißt Irina …
Und ist wunderbar
Die Möwe Fricka lächelt Éala an, die leise doch bestimmt ihre Gedanken-Fäden wieder zusammensammelt:
Éala:
„Aus all den Wunschträumen entstehen im neuen Land herrliche grüne Landschaften, aus denen mächtige Baumriesen ihre noch mächtigeren Kronen strecken. In Bäche, Flüsse, Seen und Meere bettet sich glasklares, reines Wasser. Blühende und nach Kräutern duftende Wiesen und endlose Wälder erstrecken sich über Hügel und Berge bis zum Horizont.“
Sina, Tagträumerin:
„Was siehst DU, liebe Menschenseele, mit deinem inneren Auge? Erkennst du die Vision in Éalas Feuer-Mond-Funken?“
Éala:
„Freiheit lebt in diesem Land, die wie ein feines Lautenspiel in jedem Lufthauch über diese neue Welt getragen wird. Freiheit, belebend wie ein Elixier, das in bereit gehaltene Kelche sprudelt; ein Geschenk des Universums, das nichts anderes als Freiheit kennt.“
Fricka:
„Unsere Körper bauen sich um, von Kohlenstoffantrieb auf kristalline Energie. Freie Energie kommt durch das Leben unserer Gabe in unsere Gemeinschaften. Was kannst Du der Welt schenken? Wir sind dabei, uns von jahrtausendealtem Zauber, der uns noch in den Zellen sitzt, zu entzaubern. Entbinde Dich von dem Alten und komme ins Neue. Die „Rettung“ kommt über die Verbindung zum Körper. Er sagt Dir, was er braucht und woran er noch krankt (was Dich kränkt).
Wir werden zu Wesen mit 3-dimensionalen Körpern, welche fähig sind, ein 5-dimensionales oder 6-dimensionales Bewusstsein zu verkörpern und das ist wirklich neu und wunderbar.
Deswegen ist der Aufstieg auch ein „Abstieg“ tief in die Materie unserer Zellen hinein, denn dort geschieht die Alchemie.“
Retter
Warm und holzig
Kiefer im Arm
vom Wasser des Sees aufsteigend
meine Retteraminosäuren
die mit Schwalben schwingen
und den Amseln singen
Liebliche Hügel
Lichtes goldenes Grün
Auf Seerosenblättern gleite ich dahin
Ins zarte Rosa der Blüte
Hüll mich ein
Arglos und still mit allem sein
Éala:
„Jeder Mensch, der an den Ufern dieser neuen Welt angelandet ist oder noch anlandet, den nackten Fuß in den warmen, goldenen Sand gräbt, gehört zu all jenen, die sich auf das noch Unbekannte einlassen wollen. Die Zeit ist da, endlich zu entdecken, wer man ist. Die Seele eines jeden Menschen dort will, dass dieser Mensch Seele ist. Dass der Mensch seine eigene Seele lebt. Die Freiheit öffnet den Menschen, erstmals unangefochten von jedweden Hemmnissen der alten Welt, aus der die Menschen gekommen sind, die Möglichkeit, ihre Gaben – Seelenaufgaben – zu leben.“
Sina, die Tagträumerin:
„JA, AUCH DU!“
Fricka meldet sich nochmals zu Wort und berichtet:
Montag in Neu
Riesige Wolkenberge fuhren heute
Durch den nassen Tag
Schauten sich in Seen
Richteten sich ihr Wolkenhaar
Zogen sich die Lippen nach
Schmollten über Häusern
Schauten nach den Menschen
Regten sich auf
Und
Regneten sich ab
Riesige
Wolkenberge
Fuhren heute
Durch
Den nassen
Tag
Schauten als Feen und brutale Kerle
Auf die Landschaft herab
Keilten sich und
Kicherten
Benetzten Flora und Fauna
Mit halbstarker Giesskanne
An diesem Montag
In Neu
Fricka:
„Lieber Mensch, ein bisschen halbstark geht es auch zu dabei. Wir sind vielleicht ein wenig schlaksig im neuen Gefüge und entdecken uns. Kommen aus der alten Hülle und getrauen uns zu träumen von der Fülle des Miteinanders. Und meine Schwester Éala singt in feuriger Begeisterung.“
Éala:
„In dieser besonderen Zeit, die in eine höhere Dimension der Energieschwingung eingetreten ist, finden sich in dieser neuen Welt gleichgesinnte Menschen, Tiere aller Art, Naturwesen, die Natur selbst, und viele andere Geschöpfe der Erde und des Kosmos‘. Dieses höhere Bewusstsein führt all diese Pioniere auf Augenhöhe zusammen. Es ist dieses „Große neue WIR“ der Zukunft!“
Sina, Tagträumerin:
„Das ist selbstverständlich so – WIR machen das – im Kleinen beginnt das GROSSE!!!“
Éala:
„Viele Menschen leben bereits in höchster Freude ihre Seelenaufgabe und geben damit Licht in die neue Welt, die auf diese Weise immer leuchtender wird. Es sind die gelebten Gaben (Talente) aller Art, die zu einer Quelle des Lichts und der Liebe werden.
Der französische Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry zeigt ein wundervolles Beispiel mit seinem „Man sieht nur mit dem Herzen gut “ (aus: „Der kleine Prinz“), welche Frequenz diese neue Welt durchströmt.“
Weil Lyrik und Poesie, fein oder kraftvoll gewoben, eine beglückende Umhüllung sein kann, beschenkt uns Traumfee Alissja damit:
Traumfee Alissja:
„Und hier nun noch ein klitzekleines, gedichtetes Geschichtchen, das mir aus dem heiteren Verstand purzelte und mit der zauberhaft-goldenen Feder aufgezeichnet wurde, für alle Kinder, die gerne lesen oder zuhören, jedoch auch für Erwachsene, interessierte Erdenbewohner, die in ihrem innersten Sein das kleine Kind fühlen und wahrnehmen … und es geblieben sind.
Hier ist der kleine Schlappi Langohr Hase, der immerzu auf Entdeckungsreise geht und mit seinen langen Ohren herumexperimentiert.“

Das ist die gedichtete Geschichte vom Hasen Schlappi Langohr
Ein Häschen saß auf einem Baum, man sah es kaum.
Wie kam das Häschen auf den Baum? Man glaubt es kaum!
Es hatte zwei lange, lange Ohren, die manches Mal doch sehr verworren,
ihm vor seine Pfoten flogen.
Sich dadurch seine Nase öfters an einem Stein gestoßen.
Das Häschen schüttelte immer seinen Kopf, der arme Tropf,
damit die langen Ohren nicht immer so verloren –
vor seiner Nase herumhingen.
Es schüttelte immer mehr und heftiger seinen Kopf und die Ohren flogen durch die Lüfte,
bis sie mit einem Mal, zweimal oder dreimal um seinen Kopf herum
kreisten und sich immer schneller über dem Häschenkopf
drehten und drehten und plötzlich anfingen, sich selbstständig zu machen.
Das brachte Schlappi Langohr doch sehr zum Lachen.
Seine Ohren wurden wie “Hubschrauberpropeller“ immer schneller, immer schneller.
Die Hasenohren wirbelten wie Rotorblätter und drehten somit das Häschen immer höher hinauf,
bis es im Baum saß und grüne Blätter fraß …
das freute ihn sehr, den Schlappi Langohr Has´.
Bluemere, ein zauberhaftes Wesen,
das andächtig lauscht, streicht ihr schönes goldenes Haar zurück und merkt an:
„Was soll ich hier noch anfügen? Ihr habt alles, alles gesagt, was zu sagen ist. Und deshalb: Ich freue mich auf unser neues Leben! Ihr lieben Schwestern, ich liebe euch. So machen wir das und geben das in die Welt.“
Bluemere betritt in ihrem kobaltblauen, fließendem langen Gewand das Land und sagt: „Endlich bin ich zu Hause!“
Zeitreisende Elisabeth lächelt freundlich und sieht DICH an, lieber Mensch, der du das liest: „Ich weiß schon, DU willst es nicht glauben.“
Die drei goldenen Federn sind:
3 goldenen Federn
Dagmar – Wasserfrau Èala
Claudia – Möwe Fricka
Ursina – Sina-die Tagträumerin
Fabea – Bluemere
Lisa – die Zeitreisende
Barbara – Traumfee Alissja