Als ich aus meinem Dämmerzustand erwachte, war heilloses durcheinander um mich herum. Als ich endlich aus der INNEREN-Erstarrung erwachte, war ich gerade im Begriff zu ertrinken. Ein riesiger Wasserstrudel verschluckte alles in seiner Nähe.

Ich befand mich mit tausenden von Menschen im Fluss, der ohne Wiederkehr zu sein schien. Das Ende stand uns alle ins Gesicht geschrieben. Panik auf der Titanic.... von wegen... weit und breit kein Schiff in der Nähe das uns retten könnte. Nichts und niemand waren hier. Nur immenses Gebrüll, tosendes Wasser, eiskalte Gischt. Wind und Wetter waren gegen die Menschheit gerichtet, die hier sprichwörtlich am untergehen war.

Als ich aus meinem Bewusstseins-Schlaf hoch schreckte, wurde mir immer klarer, was soeben geschah. Ich war dabei mein eigenes Selbst zu verlieren. Ich war dabei, mich Selbst zu verlieren, mit all den anderen die hier in diesem trüben Strom des Lebens dahin tümpelten. Ein Kampf war entstanden. Jeder gegen Jeden. Ein Überlebenskampf grausamster Art. Ein Mensch drückt den anderen unter die aufpeitschenden Wassermassen, damit er selbst nicht von den Fluten verschluckt werde. Das dadurch ein anderes Leben ausgelöscht wurde, war unwichtig.

Ich war gerade im Begriff, in diesem heillosen durcheinander meinen Verstand zu verlieren. Wild um mich schlagend, mit Armen und Beinen um mein Leben rudernd, bekam ich soeben einen harten Schlag auf meinen Kopf. Es war ein harter Schlag, der mir aber nicht das Bewusstsein nahm, sondern seltsamer Weise, mir meine Klarheit wieder gab. Eine äußere harte Schale die mich umhüllte ging zu Bruch. Gefolgt von einem Schmerz, der durch mein gesamtes Sein fuhr.

Ein feiner Lichtschein drang von draußen kommend in mein inneres, eingesperrtes Sein. Ich sah dem Lichtschein nach. Er kam durch den Riss der äußeren harten Hülle, die mich einschloss. Das harte Ding durchbohrte diese "Eihülle" wie eine Spitzhacke. Mit dem Licht das nun hereinflutete, konnte ich klarer und klarer Denken. Und wie ein kleiner Vogel, begann ich von innen heraus mich selbst ans Licht zu picken.

Das Ding was mir die Eierschale aufgebrochen hatte, sah wie ein Anker aus! Ein Anker, an dem ein Rettungsseil befestigt war. Endlich aus dem Dämmerzustand befreit, konnte ich mich nun selbst retten, ohne andere Menschen zu gefährden. Das Seil, war meine Verbindung zum rettenden Ufer. Meine letzten Kräfte sammelnd, griff ich danach und versuchte mich aus dem Wasserstrudel herauszuziehen. Am Seil entlang hangelnd, zog ich mich immer näher ans Ufer.

Eine menschliche Gestalt stand dort. Das Seilende fest in seinen Händen haltend, floss seine Kraft an dieser Verbindung entlang, zu mir herüber. Indem ich versuchte, mich selbst aus der Gefahrenzone zu ziehen, bekam ich die Mithilfe von dort drüben zu spüren. Es zog mich magisch hinaus aus diesem verheerenden tosenden Gewühle.

Ein Satz viel mir ein: "Helf dir Selbst- so hilft dir Gott!"

Mein Lebens-Retter stand am Ufer. ER hat mir diesen Rettungsanker zugeworfen. ER hat meine Benommenheit und das Dahindämmern beendet. Wer steht dort am Ufer, und rettete mich? War es wirklich Gott-Selbst in Menschengestalt? Am Ufer angekommen, zogen mich zwei kräftige Hände aus dem Wasser. Jetzt war ich vollkommen erwacht. Ich erkannte Gott-Selbst in Menschgestalt, der mir gerade mein Leben gerettet hatte. Denn nur so eine starke göttliche Kraft konnte mich aus diesem Abgrund herausziehen.

Wir umarmten uns innigst und ich dankte ihm aus tiefsten Herzen. Tränen der Erlösung, Erleichterung und Freude flossen bei uns beiden.

Nach monatelangem dahin-dösen-dümpeln, kam ich endlich wieder bei mir Selbst an. Wieso bemerkte ich nicht was mit mir passierte? Ich war so mit Arbeit, und Hierhin- und Dorthinrennen, mit dem äußeren Leben beschäftigt, mit STRESS und emotionalem Müll verhüllt, so dass mein HohesSelbst zu meinem menschlichen Sein nicht mehr durch kam. Nur in kurzen Augenblicken konnte ich mich an mein HohesSelbst erinnern, bzw. ES kam bei mir durch. Versunken im Nebel des schnell fließenden Ge-Zeiten-Stroms der Menschheit, war es selbst für meine HohenEbenen schwer, mich zu erreichen.

Wie konnte mir nur das passieren? Wie kam es nur zu diesem hoffnungslosen versinken im grauen Nebel des Alltages? Ich weiß nicht, wie und wann es begann. Sicher ist nur, Rettung kam in allerletzter Sekunde!

So stehe ich nun hier mit vielen geretteten Seelen am Ufer und betrachte das schreckliche Szenario, das sich uns hier zeigt. Der Himmel ist mit dunklen Wolken verhüllt. Der Sturm peitscht über den Fluss des Lebens der Menschheit. Tausende von Menschen sind in diesem Strom gefangen. Der Eine will sich an dem Anderen hochziehen und drückt diesen somit unter Wasser. Einer zieht den anderen hinein in den Strudel, hinunter in die Abgründe der emotionalen Tiefen.

An beiden Seiten des Flusses stehen viele gerettete Erden-Engel, bereit mit ihrem Rettungs-Anker-Seilen Menschen zu helfen. So wie ein Menschenkind bereit ist, danach zu greifen - wird es sofort aus diesem strudelndem Wasser herausgezogen.

Doch allzu viele sind so mit sich Selbst - Ego - beschäftigt, das sie nichts - absolut gar nichts wahrnehmen. Jeder gerettete wird nun SELBST zum Rettungsanker für andere. Nur sein LiebesLicht kann die Finsternis durchdringen.

So habe ich mir gewünscht als Liebes-Lichtinsel in diesem aufgewühlten sturmgepeitschten Fluss, eine ruhige Quelle zu SEIN. Ich glätte mit meinem LiebesLicht und meinem inneren Frieden um mich herum die Wellen, so dass viele Menschen eine Möglichkeit finden können, in einem ruhigen Flusslauf wieder zu sich SELBST zukommen.

Ich bewege mich als Quellen-Liebeslicht-Insel, die im stürmischen Meer der Menschheit die Wogen glättet, damit der Mensch sich Selbst fühlen, die harte Hülle in der er Bewegungsunfähig eingezwängt ist, erkennen und aufknacken kann.

Der Spruch: "Helf dir Selbst – so hilft dir Gott!" Hat jetzt einen ganz besonderen StellenWERT bekommen!            

SELBST-RETTUNG mit und durch GOTT!

Viele helfende Hände sind an den Ufern und werfen ihre Leinen aus. Und jeder Mensch der gerettet wird, kann zum Rettungsanker für diejenigen werden, die noch im tosenden Emotionalen-Strom um ihr Leben kämpfen.

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Was für ein Traum, aus dem ich aufgewacht bin! Was für ein Film der da in mir abgelaufen ist. Nun sitzt ich hier und schreib alles auf, damit ich nix vergesse.

Durch mein Höheres SELBST sah ich meinen menschlichen komatösen Zustand. Diese Betrachtung bekam ich immer wieder als innere Bilder zu sehen. Ich sah mich Selbst, in meiner BEWEGUNGSunfähigkeit, konnte mir aber aus eigener Kraft nicht heraus helfen.

Nur die höchste Ebene meines Seins, in Verbindung mit einem anderen lieben Menschen, durchbrach die harte Hülle. Da bin ich mir sicher! Nur diese Verbindung befreite mich aus dieser Erstarrung.

Nun will ich eine Quellen-Lichtinsel sein, die voller Liebe, den inneren Frieden hinausströmt in alle Welten! Ich will eine Rettungsinsel des Friedens sein! Ich kann nicht alle Menschen retten, aber mein allernächstes Umfeld kann ich mit meinen Liebes-Licht-Wellen erreichen.

Ich hoffe im Innersten meines Herzens, dass viele, viele Menschen es schaffen werden, aus dieser Lethargie, aus dieser Bewegungsunfähigkeit, aus diesem komatösen Zustand der Umnachtung, der inneren Erstarrung zu sich SELBST finden.

Vor einigen Jahren floßen seltsame Worte in mein Sein. Ich wußte nicht was sie bedeuten. Die Worte waren mir fremd und doch  irgenwie bekannt. Heute erscheinten sie mir wieder in goldener Schrift und eine liebe Freundin sagte mir, das ist die Engelsprache. Ja! Sie hat recht! Und es passt zu der Geschichte die ich hier geschrieben habe.

 

Aloha laoa e sama rex,

la vidum i kosmos,

la vida i christos,

invidum i kosmos,

invida in christos.

Aloha laoa e sama rex.

kosmido usama laola in christo.

usama onoris osiris ben ora.

 

 

die blaue Lagune - die Rettungsinsel des Lichts -

künstlerische Gestaltung von Barbara Oppitz