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Innererde

Naturwesen führen uns nach Innererde

Verbinde Dich während des Lesens, mit den Naturwesen, Devas, Elfen und Feen.

Die Naturelementarwesen führten uns zunächst in die Natur. Dann zum Urwelten-Baum. Dort durften wir mit der Transportationsachterbahn, in das Innere der Erde reisen. Es war eine rasante Fahrt und doch erlebten wir jedes einzelne Detail und jeden Erdabschnittsbereich hinein ins Innere der Erde, ganz genau.

Zunächst ging es durch tief hinabreichende, dicke Wurzeln des Urwelten-Baumes. Dann kamen wir durch die verschiedenen Erdschichten. Durch die Felsenwelt und Felsenhöhlen, mit ihren wunderschönen klaren Höhlenseen, durch tiefe Tunnel, die jedoch nicht dunkel waren, sondern ein fluoreszierendes Licht hatten, das den Tunnel ausleuchtete. Immer und tiefer und tiefer ging die Fahrt mit der Transportationsachterbahn.

Die Turmalin- und Kristallschichten zeigten ein ganz besonderes Schimmern und Leuchten. Deren heilenden Energien nahmen wir in uns auf. Riesige Bergkristalle erleuchteten uns auch diesen Abschnitt.

So kamen wir bald im Urwelten-Baum von Innererde an. Die Fahrt wurde langsamer und wir erkannten, dass wir unserem Ziel immer näher kamen. Mit einem kleinen Ruck blieb unser Gefährt stehen. Die Naturwesen, die uns begleitet hatten, ermunterten uns, jetzt auszusteigen. Das große Urwelten-Baumrinden-Portal öffnete sich durch die zauberhaften Hände unserer Begleiter. Wie schon bei meinem ersten Besuch erhielt jeder von uns, ein Naturwesen als Begleitung, auf unserer Reise durch Innererde. Die allersüßesten Früchte wurden uns gereicht, und wir bekamen Nektar zu trinken, der prickelnd durch unsere Kehlen lief. Es fühlte sich fast so an, wie kleine Sektperlen die im Mund geschmacklich „explodierten“.

Wunderbar gestärkt durch die Köstlichkeiten der kleinen Gärtner und Gärtnerinnen,  betrachteten wir die Umgebung. Das erfrischend duftende, grünleuchtende Gras lud uns ein, sich darin niederzulassen.  Wir nahmen diese Einladung liebend gerne an, denn die rasante Fahrt  und die innerirdische Atmosphäre, sind für unsere Körper, doch etwas gewöhnungsbedürftig. So ließen wir uns sehr gerne auf den Mutterboden ins grüne Gras fallen.

Ich spürte, den leichten sanften „Bodenwind“ der mich hier liebevolle streichelte, und lies mir die herrlichsten Blumendüfte um die Nase wehen. Meine Hände streichelten das Gras und spielten mit den Halmen. Mit allen Sinnen betrachtete ich die Erde, das Gras und die Blumenwiesen, mit vielen, vielen Kräuter darin. Die kleinen Käfer, Ameisen, Schmetterlinge, Bienen und Hummeln. Fast schien es so, als ob wir uns gegenseitig betrachteten, und dann sagten: „Aha, so siehst du also aus.“

Über mir leuchtete der Himmel von Innererde nicht so blau wie oben auf der Erde. Er hatte einen etwas silbrigblauen Schein. Die Sonne zeigte sich golden-weißsilbrig. Ihre Ausstrahlung ist nicht so kraftvoll wie die kosmische Sonne oben, jedoch ist ihre „Anziehungskraft“ sehr stark. Ich konnte in die Sonne schauen, ohne die Augen schließen zu müssen. Ich wurde Eins mit der Innererdsonne. So hielt ich auch Ausschau nach den Vögeln dieser Welt, jedoch konnte ich heute keine sehen. 

Ich wurde Eins mit dem Element Erde. Wie ein kleines Kind kugelte ich übermütig, über die Wiese und landete mit einem Plumps in einem kleinen Bach. Lachend vor Freude, spritzte und planschte ich mit dem Wasser.

Ich fühlte das Wasser um mich herum, wie es mich mit Leichtigkeit umspielte. Die kleinen Wassertröpfchen tanzten über meine Haut, mein Gesicht, meine Haare. Ich fühlte das Element Wasser als liebevollen Spielgefährten.

Eins mit dem Wasser. Eins mit allen Meeren.  Eins mit allen Flüssen. Ich dehnte mich im Wasser unendlich weit aus und schwappte auch über die Ufer hinaus. Ich bin das Element Wasser und fühle mich unendlich wohl. Im kleinen Bach liegend betrachtete ich in den Himmel der sich über mir wölbte. Betrachtete leicht schläfrig  die regenbogenfarbenen Wolken. Sie luden mich ein, mit ihnen zu ziehen.

Der Wind wehte, und ich lies mich emporheben vom hochziehenden Wirbelwind, ließ mich treiben und ziehen. Und so wurde ich ein Teil der Luft, des Windes und ging auf Reisen mit dem Element Luft. Es war eine sehr schöne Reise, auf die ich mich nun einließ. Mit dem Wind  reiste ich durch Landschaft von Innererde. 

Es gab hier keinen geraden Horizont, sondern eher etwas nach oben gezogen. Na ja, die Erde ist ja auch wie eine riesige Schüssel im Inneren und so sieht der Horizont innen auch aus wie eine riesengroße, unendlich weite Schüssel. Die Berge sind hier höher und die Täler tiefer, jedoch strahlender in ihrer Lichtreflexion des Himmels. Die Farben der Landschaften und Seen waren leicht irisierend, unbeschreiblich schön. Es kommt wahrscheinlich daher, dass hier die Natur ausschließlich von den Naturwesen gepflegt wird.

Die Elfen und Feen, die Gnome und die Zwerge, Erdmännlein und Erdweiblein, die Sylphen und Nixen lieben es, mit den Farben zu experimentieren. Und so kommen Farbtöne zustande, die nicht einzuordnen, aber faszinierend schön sind. Sie haben einen ganz besonderen Glanz in dieser innerirdischen Atmosphäre. Einfach märchenhaft!

Das Tageslicht erschien etwas rötlich-orangegelb aber auch bläulich violettweiß. Fast hat es den Anschein, als sei hier in Innererde der Himmel und alles andere in den Regenbogenfarben eingetaucht. Faszinierend und mystisch. Das Element Wind war angenehm kühl und wärmend.

Gibt es hier in Innererde eigentlich auch eine Nacht? Wie sind die Tag-und-Nachtzeiten eingeteilt? Oder, die verschiedenen Jahreszeiten?

Ich höre lachen um mich herum. Das alles ist in Innererde nicht wichtig, höre ich gerade vom Wind-Kind. Wer müde ist, schläft einfach, wer hungrig ist, der nimmt das, was er gerade essen will. Wer Durst hat, bitte, es ist alles in Hülle und Fülle vorhanden. Schlaraffen-Land! Wer sich den Winter wünscht bitte, hier ist er! Hier kann sich jeder in seinem Bereich, seine Wünsche erfüllen, ohne dem anderen in die Quere zu kommen.

Paradiesische Verhältnisse! Innererde ist ein Land des ewigen Glückes und Sein, und des Friedens! Anderswelt halt.

Nach einer geraumen Weile bemerkte ich, wie ich immer schwerer und schwerer wurde. Etwas zog mich immer näher, der Erde entgegen. In der Ferne erkannte einen Vulkan, der leicht rauchte. Das Element Luft mit dem ich eine Einheit war, lies mich in den Vulkan hineingleiten. Von oben herabblickend erkannte ich die Magmakammer des Vulkanes. Der Geruch, der mir in die Nase stieg, erinnert mich an faule Eier, Schwefelgeruch ist wahrzunehmen. Sanft ließ mich „Vaterwind“ in den Vulkantrichter sinken.

Das Magma unter mir brodelte. Sie war aber nicht furchterregend, eher einladend, sich darin zu wärmen, zu heilen, sich von den Blubberblasen des Magma, liebevoll massieren und kneten zu lassen.
So ließ ich mich furchtlos hineingleiten, in diese dickflüssige, brodelnde, sich an mich schmiegende, flüssige Mutter Erde, was das Magma ja in Wirklichkeit ist.
So nahm ich die Energie der Klärung, Reinigung, Transformation und Heilung in aller Dankbarkeit von Mutter Erde in mich auf. Ich lies mich immer tiefer und tiefer in die warme sprudelnde zähflüssige Masse hineinversinken. Ich sank immer tiefer und tiefer, in mich Selbst, in mein eigenes Sein hinein. Kam nun ganz bewusst in meinem tiefsten Sein an.

Die Energie um mich herum hat sich verändert. Ich war in einer Felsengrotte angekommen und lag in einen smaragdgrünen See. Sofort wusste ich, dass ist das Urquellwasser von Hyperborea. Die smaragdgrüne Energie umspielte mich, trug und tanzte mit mir durch die Höhle. Ein Wesen trägt mich liebevoll auf seinen Händen durchs Wasser. Ich öffnete die Augen, und erkannte Göttin Pele´.

Die Göttin des Vulkans und des Feuers, die die unendliche Kraft, durch die immer wiederkehrende Erdenergie des Lavastromes, sich Selbst das eigene Leben spendet.

Ich fühlte mich sofort wohlig und warm behütet und beschützt in ihren mütterlichen, lebensspendenden Energien. Göttin Pele´ lächelt mich liebevoll und allwissend an. Sie neigt ihren Kopf und küsst mich sanft auf meine Stirn, öffnet mit einem Kuss mein drittes Auge, meine physischen Augen, das Seelentor noch weiter. Küsst meine Ohren und meinen Mund. Küsst, alle Chakras an meinem Körper wach und eröffnet so das Feuer des Lebens in meinem Sein, als nie mehr versiegende Lebenskraft. Halleluja!

Mutter Erde brachte mich wieder an die Oberfläche von Innererde zurück. Meine Reisebegleiter waren auch wieder angekommen und wir erzählten uns, was wir auf unserer Reise erlebten. Glückselig umarmten wir uns.

Blaue Elementare von Innererde

Einen leises surren in der Luft  forderte unsere Aufmerksamkeit. Alle Naturwesen hatten sich mit Mutter Erde versammelt. Alle feinstofflichen Wesen von Innererde veränderten ihr aussehen, wurden durchsichtiger, unsichtbar und doch blieben sie irgendwie erkennbar.

Sie vereinten sich zu einer Lichtformation und stiegen immer höher und höher in die Lüfte. Sie formten sich zu einer Lichtkugel. Es war ein Flirren in der Luft, ein sehr hohes leises Singen, fast nicht wahrzunehmen und doch ganz klar zu hören.

Sprachlos vor Staunen nahmen wir alles in uns auf. Wir blickten nach oben zum Himmel. Wir durften einer Zeremonie beiwohnen, die nicht alle Tage stattfindet!

Die Naturelementarwesen hier auf Erden, alle, ohne Ausnahme, auch die, die oberirdisch hier auf Erden wirken, haben sich im Herzen von Mutter Erde versammelt, um ein besonderes Fest zu feiern. Es ist ein Energietanz der Elementare, die für die Befruchtung und Pflege aller Pflanzen und Blumen hier auf Erden sorgen.

Eine riesige Energiekugel war zu sehen. Zuerst dachte ich, es sei die Sonne,  es war jedoch ein riesiger Orb, der sich uns zeigte.

Diamantklar-bläulich-violett-silbrig durchsichtig unbeschreiblich schön! All die vielen kleinen Elementarwesen waren darin zu erkennen, und doch zu einer Einheit verschmolzen. Es war ein immerwährendes Flirren und Flimmern in dieser Energiekugel zu erkennen und sie strahlte unendliche Ruhe und Gelassenheit, tiefen Frieden, Segen, göttliche Befruchtungsbestäubungsenergie, tiefe Glückseligkeit auf alle Betrachter aus.

Die Energiekugel stieg immer höher und höher, wurde immer klarer, heller, strahlender. Ein riesiger Diamantkristall erstrahlte am Himmel. Strahlender, leuchtender als sich jemals ein Mensch das ausdenken kann, geschweige denn, Worte dafür finden.

Nach einer kleinen Ewigkeit, so schien es uns, blieb die Energiekugel stehen. Keine Bewegung mehr. Unendliche Stille breitete sich aus. Kein Vogelgezwitscher ist mehr zu hören, kein Windhauch zu spüren. Alle Bewohner von Innererde, selbst die Kinder waren still, hielten den Atem an. Alles blieb in der Bewegung stehen. Wir atmeten kaum mehr, um diese Aufmerksamkeit, die überall zu spüren war, nicht zu stören.

Alle sahen wir nach oben, in die Lichtkugel. Sie dehnte sich aus, zog sich wieder zusammen, so, als ob sie atmen würde, immer wieder und wieder. Und bei jeder Ausatmung wurde sie größer und größer und dann, gab es einen leisen klirrenden, sirrenden klingenden, kraftvollen Ton. Wie Engelsposaunen, -Flöten, Harfen-, Kristallklänge in einer vollkommenen göttlichen Einheit zusammen klingen.

Und dann, ein Funkenregen, sprühende Lichter. Tanzende kleine Lichtflämmchen, kleine glitzernde Kristallkinder. Liebliche Gesichter mit Blumenblüten umrahmt, kleine neugeborene Naturwesen ließen sich herabregnen, als glitzernde Sternchen.

Ein unendlicher Energiefluss in allen Farben des Universums regneten auf uns herab.

Lasse nun selbst deine eigene Kreativität in dir sprühen und gedeihen. Es ist wichtig, dass wir Menschen selbst uns diese „Geburt vieler neuer Naturelementarwesen“ vorstellen können.

Deiner eigenen Eingebung folgend, liebe Seele, erschaffe dir Selbst nun deine persönlichen Natur-, Gartenwesen, die dir in deinem Garten helfen wollen, als Gartenmitbewohner und Hüter, Pfleger der Natur, in deiner Umgebung. Lade sie herzlich ein, bei dir zu sein.

All dieser Energieregen fließt auf alle Betrachter, befruchtet nicht nur die Natur und alle Bäume, Äcker und Wiesenpflanzen, sondern auch uns die Besucher von Innererde, befruchtet auch unsere Kreativität.

Ein Energieschauer fließt auf uns nieder. Wir trinken und nehmen diese erfrischend belebende neue Energie in uns auf. Die Energie hat fast keinen Platz mehr in meinen Zellen. So viel neue Information fließt mit herein, in mein Sein. Ich nehme alles in mir auf, lasse alles durch mich fließen, durch alles, was ich bin.

Nach einer kleinen Ewigkeit so scheint es, war das Innererde-Elementarwesen-Schauspiel vorbei. Nein, das ist nicht die richtige Benennung dafür, denn es war eine Zeremonie, ein Fest, dass hier in Innererde gefeiert wurde. Und wir durften daran teilhaben. An der Neugeburt vieler kleiner Kristallwesenheiten, vieler kleiner Naturwesen. Es war eine Befruchtung in Innererde für die gesamte Erde, innen und außen, oben und unten.

Etwas Neues wurde geboren. Die neue Erde wurde geboren, so wie du dir lieber Leser die Geburt dieser kleinen kristallklaren Energie-Elementare vorstellst, so rein und klar, so liebevoll und friedvoll, in Dankbarkeit und Liebe, Harmonie und Frieden. So wird unsere neue Erde entstehen und sein.

Halleluja – so sei es – so ist es – Amen!

Elfenmutter am See

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